Babble:Karl May

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Review[Om Gwelltegschd schaffe]

Michael, ich hebb emol angfange mit e baar Ännerunge un Koorekture (ich schraib do an Dich, wail Du de Artikel gschriwwe hoscht :-)). Was ich do koriegiere duu, sinn e baar Stelle, wu Du dai persenlich Määnung naigschriwwe hoscht:

  • "haid nuch akduella als wie monscha „modärne“ Schraiwa" > "haid nuch akduell" (des isch dai persenliche Määnung, viellaicht hoscht jo recht demit, awa des ghert do nit in d Wikipedia :-))
  • "Denoo waa nadialisch zabbe mid Unnarischde" > "Denoo waa zabbe mid Unnarischde" (ob des so natierlisch isch?)
  • "daßse Daitschlonds viellaischd greeschde Schrifdschdella dodemid schließlisch zu Dood gequäähld hän" > "daßse Daitschlonds lange Zait määschtglesene Schrifdschdella dodemid schließlisch zu Dood gequäähld hän" (ob de Karl May de grescht Schriftsteller vun Daitschland war, deet ich mol in Froch stelle, awa uf jede Fall wara lange Zait de määschtglese vun Daitschland!)
  • "om Dienschdaach, äm 15.04.1845" > "om 15. April 1845" (was fern Wochedach des gwest isch, isch do nit wichtich)
  • "1859 in Nowemba „klauda“ – mär kännds aach onnaschd siin... – ä paa Kärze un wärd 1860 Ende Jenna gschaßd" > "1859 in Nowemba nimmda sich ä paa Kärze mid un wärd 1860 Ende Jenna dodefer gschaßd"

--Holder 20:55, 6. Few 2012 (CET)

Danke! So war das gedacht gewesen.
Die Aktualität basiert auf
  1. Leben in festen Werten (nicht sein Leben, sondern das, welches er in seinen Büchern fordert)
  2. Auseinandersetzung Christentum - Islam - Islamisten
  3. Antirassismus, Toleranz, Selbstbestimmung für alle Menschen wie alle Völker
  4. Kapitalismuskritik, Forderung nach nahchaltigem Wirtschaften
zabbe mid Unnarischde - meineswissens dürfen Lehrer selbst heute noch keine Vorstrafen haben und werden währen einer Untersuchung gg sie vorläufig dispensiert
"Greeschde" komma wohl imma när mim Zusadz "viellaichd" saache, awwa "measchdgelesene" is jednfalls sicha
Mim Resd bin ich eh invaschdonne. Die Daache sin sowieso uuneedisch, die solle när die Akribie vunde Reschersche vadaidlische.
Aber Deine Änderungen sind so sensibel, daß ich sehr gut damit leben kann.
Ich dachte, ich würde May in- und auswendig kennen und hab die Kurzfassung ja auch einfach so hingeschrieben, weil es nun mal nicht anging, daß ich mich im KM-wiki engagiere und hier noch nicht mal ein kurzer Artikel steht. Aber jede neue Recherche holt jedesmal neue Gesichtspunkte hervor und es ist geradezu unglaublich, was dieser Mann geleistet hat. Zeitweilig wöchentlich 42 Seiten Kolportage + Arbeit an einer Reiseerzählung + Arbeit an einer Kurzgeschichte + recyclen alter Texte... - und alles in Handarbeit!

→ → → Nuch ebbes onnaschdes: mär bossle anärem Schdammdisch midde März in Monnem - kimmd aach nuch uf die Schdammdischsaid.

Liewe Gruß, --Skipper Michael- Diskussion 23:42, 6. Few 2012 (CET)
Wann ich Zait hebb, dann korrigier ich als emol waira. Kommentar schraiwe duu ich dann awa erscht am End :-). Was ich im Iwriche grundsätzlich nit mache deet, isch Name vun Lait orra vun Bicha "iwwasetze". Unn bai Datumangawe deet ich imma auch de Monatsname ausschraiwe. --Holder 06:21, 14. Few 2012 (CET)

@m-sch[Om Gwelltegschd schaffe]

ich habe aus gutem Grund die Quellen angegeben - wenn ich sage, er wurde kriminalisiert, so ist dies keine In-Schutz-Nahme meinerseits, sondern nur die Darstellung der heutigen Sicht in der notwendigen Objektivität. Ich will zunächst einmal garnicht danach fragen, ob das damalige Strafrecht gerecht war, sondern erst einmal nur nach damaligem "Recht" die Sache betrachten.

  1. May hatte eine Uhr in seinem Besitz, die nicht sein Eigentum war.
  2. May war - nach einem ersten Konflikt mit dem Gesetz - dermaßen konfus, daß seine eigenen Aussagenunverwertbar sind.
  3. May hatte unbestritten die Uhr zum Gebrauch geliehen bekommen.
  4. Er hatte sie ausdrücklich nicht "nach Gebrauch zurückzugeben und vor dem nächsten Gebrauch wieder auszuleihen".
  5. Ob er berechtigt war, sie in den Ferien mitzunehmen, ist ungeklärt, ebenso, ob erwartet wurde, daß er sie vorher zurückgibt um sie danach wiederzuerhalten, oder ob es dem Eigentümer ebenso recht gewesen wäre, wenn die Uhr in Mays Spind verblieben wäre.
  6. Sicher ist hingegen, daß die Diebstahlsanzeige jeder Grundlage entbehrte.
    Man könnte nun also durchaus einer späteren Mayschen Lesart folgen, derzufolge es nicht um die Uhr, sondern von vornherein um seinen Verbleib an der Schule ging. - Statt dessen will ich unterstellen, daß der Eigentümer nun tatsächlich Angst um sein Eigentum hatte und es ihm zu gewagt vorkam, die Uhr ohne jede andere Sicherheit verliehen zu haben, ohne sie für die Freien wieder zurückgefordert zu haben. Er könnte dann, was die Beschuldigung betrifft, auf mangelnde Gesetzeskenntnis oder gar ein Mißverständniß plädieren.
  7. May wurde nicht wg. Diebstahls verurteilt, sondern wg. unerlaubter Benutzung fremden Eigentums, weil - soweit ich den Originaltext noch in Erinnerung habe - 'es sich von selbst verstehe, daß man eine für den Unterricht geliehene Uhr nachher wieder zurückzugeben habe'.

Damit aber hat sich das Gericht der Rechtsbeugung schuldig gemacht:

  1. Daß es sich nicht von selbst verstand, daß man eine für den Unterricht geliehene Uhr nachher wieder zurückzugeben habe, zeigt bereits obiger Piunkt 4.
  2. Das Gericht hat nach dem Gesetz zu urteilen, nicht aber es beliebig zu interpretieren. Die Uhr war rechtmäßig und -gültig ver- und entliehen worden, ihre Rückgabe mangels nachweisbarer Vereinbarungen billigerweise auf Aufforderung oder bei Beendigung des Zusammenlebens zu erwarten. Beides hatte nicht stattgefunden, May war also nach wie vor rechtmäßig im Besitz der Uhr.
  3. Das rechtsbeugende Urteil war also zweifelsohne eine Kriminalisierung Mays durch ein Fehlurteil.

Ich habe wie gesagt bewußt die Quellen angegeben und auf die dort genannten Quellen hingewiesen - es gibt mittlerweile tonnenweise Sekundärliteratur und es ist zugeggebenermaßen nicht immer ganz einfach, da die Spreu vom Weizen zu trennen, doch die Arbeit rentiert sich, besonders, da das meiste online verfügbar ist.

Was Holder geändert hat, das waren Stellen, an denen mich der Schwung etwas über das Ziel hinaus getragen hat - und er hat sie so behutsam geändert, daß er das Ziel punktgenau traf. Deine Änderungen aber verfälschen leider die Fakten. Es wäre besser gewesen, Du hättest sie vorab hier zur Diskussion gestellt. Daß ich wegen Mays Vagantenzeiten angegriffen würde, verstand sich von selbst, ebenso, daß ich mich da nur auf gesicherte Quellen verlassen habe, auch sie sind unter den Links angegeben.

LG, --Skipper Michael- Diskussion 16:55, 8. Few 2012 (CET)

Lieber Skipper Michael, ich verstehe deine Argumentation, und bin sicher, du hast gute Gründe für deine Aussagen, die ich inhaltlich in keiner Weise angreife. Mir geht es nur um ein formales Problem.

Wenn man harte Fakten mit Kritik oder Wertung im selben Abschnitt mischt, wird der Leser den ganzen Abschnitt als wertend empfinden und ihn eventuell als Quelle für Tatsachen verwerfen. Eine objektive Wahrnehmung, die du dir ja wünschst, wird behindert. Dem gehe ich gerne aus dem Weg, indem ich zunächst die unbestreitbaren Tatsachen darstelle (ihm wurde dieses und jenes zur Last gelegt, daraufhin kam es zu diesem und jenem Urteil, deshalb musste er die Schule verlassen usw.), und die Wertung (Kritik der staatlichen Organe und auch am Verhalten Mays) in einem nachfolgenden Abschnitt darstelle. Vielleicht in einem ganz eigenen Kapitel gegen Ende des Lemmas, auf das man gerne im vorangehenden Text verweisen kann.

Aussagen wie "Er wurde systematisch kriminalisiert" können in solchen kritischen Abschnitten ja vorkommen, sollten aber kurz begründet werden, wie du es oben ja auch tust. Die Angaben von Quellen reichen dafür nicht aus, denn der Artikel soll für sich selber sprechen können. Wenn man keine Argumente auffahren will, kann man schreiben: "Prof. xy bezeichnet dieses Verhalten der Gerichte als systematische Kriminalisierung" (Quellenangabe), denn das wäre wieder eine Tatsache. Aber eine eigene Begründung ist besser. Kritik wird umso glaubwürdiger, wenn sie umfassend abwägt, also in unserem Fall das Verhalten nicht nur der staatlichen Stellen kritisiert, sondern auch das Karl Mays.

Deinen Rat, lieber erst mal auf die Diskussionsseite zu gehen, habe ich hiermit gerne angenommen und unterlasse Bearbeitungen im eigentlichen Artikel. Arbeite doch einfach deine Argumente ein, dann ist der Artikel super. LG M-sch 18:24, 15. Few 2012 (CET)